Nur für kurze Zeit!

Meine andere Seite ist offen. (Bis ich es mir wieder anders überlege …)

Da ich beim LYX Storyboard mitmache und dort mein KÁRISMA eingestellt habe, will ichs mal versuchen und ein paar Infos über dieses Ding in die Welt setzen, das ich schreibe. Ich hoffe, ich bin kein Hasenfuß wie sonst immer, wenn es um meine Texte geht, und der Titel dieses Beitrags bewahrheitet sich nicht.

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Magischer Realismus war gestern: Lateinamerika-Literatur im Rückblick

absinthefreund:

Danke danares.mag! Eine kleine Sammlung, die ich mir selbst ans Herz legen möchte. Ich kenne mich immer noch so wenig aus in der lateinamerikanischen Literatur und das soll sich ändern.

Ursprünglich veröffentlicht auf danares.mag:

Nachdem danares.mag Anfang März den ersten Blog-Geburtstag feierte (und neuerdings auch in Facebook auf Leser wartet), möchte ich nun das erste öffentliche Lesejahr zur lateinamerikanischen Literatur rekapitulieren.

Wer zeitgenössische Literatur aus Lateinamerika abseits von Verkaufsgaranten wie García Márquez, Vargas Llosa oder Isabel Allende liest, wird feststellen: Lateinamerikanische Literatur ist witzig, unterhaltsam, tiefgründig, manchmal ganz schön brutal, meistens erfreulich kurz und bündig – und sie ist vor allem eines: auf der Höhe der Zeit.

Aus ARGENTINIEN wurde der bereits im Jahr 2007 bei Wagenbach erschienene kurze Roman Man nennt mich flatterhaft und was weiß ich…  von Edgardo Cozarinsky an mich herangeschwemmt. Ein Student stößt in Buenos Aires auf ein altes jiddisches Theaterstück und damit gleichzeitig auf die Wurzeln seiner eigenen Identität. 1Von Kinderfreundschaften in den Vorstädten von Buenos Aires und von den Verwicklungen, zu denen diese Freundschaften im Erwachsenenalter führen können, erzählt Sergio Olguín in Zurück nach Lanús. Der…

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Der SERAPH 2014

Der SERAPH ist der Preis der Phantastischen Akademie, der jedes Jahr auf der Leipziger Buchmesse in den Kategorien “Bestes Buch” und “Bestes Debüt” vergeben wird.
Die tatsächlichen Gewinner hin oder oder her, mich machen alle Shortlistnominierten neugierig und auch ein Blick auf die Longlist lohnt sich natürlich. Mechthhild Gläsers Bücher habe ich nämlich immer noch nicht gelesen, obwohl ich seit Erscheinen darum herumschleiche, das Gleiche gilt für Oliver Plaschkas Romane. Aber ich bin eh eine, die sich selten Neuerscheinungen kauft – aus Mangel an Moneten und weil es so furchtbar viele alte Schätze gibt, die ich noch beackern will.

Aus der Shortlist

… in der Kategorie “Bestes Debut 2013″ (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Hartwell, Katharina: Das Fremde Meer (Berlin Verlag)
  • Röder; Alexander: Der Mönch in Weimar (Feder&Schwert)
  • Springorum, Björn: Herbstbringer (Baumhaus)

… in der Kategorie “Bestes Buch 2013″ (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Gläser, Mechthild: Nacht aus Rauch und Nebel (Loewe)
  • Honisch, Ju: Schwingen aus Stein (Feder & Schwert)
  • Marzi, Christoph: Die wundersame Geschichte der Faye Archer (Heyne)
  • Plaschka, Oliver: Das Licht hinter den Wolken (Klett-Cotta)
  • Simon, Cordula: Ostrov Mogila (Picus Verlag)

Quelle: http://www.phantastische-akademie.de

wurden Katharina Hartwell als beste Debütautorin 2013 und Ju Honisch für das beste Buch 2013 ausgewählt. Auf der Homepage von Feder & Schwert heißt es zu Ju Honischs Schwingen aus Stein:

“Ein Geheimnis liegt auf dem Bayerwald, ein Fluch, der vor langer Zeit Unheil ausgelöst hat. Auf der Flucht vor der Bruderschaft des Lichts, die alles jagt, was ihnen teuflisch oder dämonisch verdächtig erscheint, werden Konstanze, die Gouvernante, und Clarissa, ihre Schülerin, in den Bann der Ereignisse gezogen. Bei dem Versuch, ihre Schülerin zu befreien, dringt Konstanze immer tiefer in den finsteren Wald vor, ohne zu ahnen, welche Unbill dort ihrer harrt. Schmuggler, Mörder, Wölfe, Ungeheuer, Geistwesen, Magier, die Mönche der Bruderschaft – sie alle sind in einem Netz der Ereignisse verstrickt, und sie alle haben ihre sehr eigenen Pläne für Konstanze und Clarissa. Und selbst die beiden seltsamen Herren, die Hilfe versprochen haben, sind ganz und gar nicht das, was sie zu sein scheinen.”

Quelle: http://www.feder-und-schwert.com/

Katharina Hartwells Das Fremde Meer wird vom Berliner Verlag verlegt, der dazu schreibt:

Eine Liebe, viel zu groß, um sie nur einmal zu erzählen
Dieses Buch ist eine Reise: in die Salpêtrière, die Pariser Psychiatrie, in der Sigmund Freud Schüler bei Charcot war; in den Winterwald, aus dem eine gelangweilte Prinzessin einen Prinzen retten will; in die Wechselstadt, in der ganze Häuser als “Mobilien” durch die Stadt wandern; in die Geisterfabrik, wo Seelenfragmente zu Spiritografien verarbeitet werden… Zehn Kapitel, zehn mal die Geschichte von Marie und Jan.
Marie gehört zu den Menschen, die glauben, dass Katastrophen immer nur die treffen, die nicht auf sie vorbereitet sind. Sie rechnet darum stets mit dem Schlimmsten – und behält recht: Sie ist eine Außenseiterin, ängstlich, verzweifelt, meist stumm und voller Sehnsüchte. Womit sie nicht rechnet? Gerettet zu werden, von Jan, der so anders als sie selbst scheint.
Von ihm fühlt Marie sich gefunden. Doch ganz traut sie ihrem Glück nicht, denn sie weiß: »man kann alles trennen, teilen und spalten, sogar ein Atom«. Was haben Marie und ihre Geschichten dem Schicksal entgegen zu setzen? Kann die Literatur ein Leben retten? Kann sie erzählen, wofür es keine Worte gibt?”

Quelle: http://www.berlinverlag.de/

Meine andere Seite

Das kann man zweideutig verstehen. Zunächst hatte ich es so gemeint, dass ich vorhabe, einen anderen persönlichen Teil von mir im Netz aufzublättern; aber es ist auch ganz banal als das zu verstehen, was es in erster Linie ist: mein anderes Blog – bis jetzt aus schüchternen Gründen unter Verschluss gehalten. Das soll sich bald ändern, wenn ich ein paar Dinge abgeschlossen habe und ich mich auf die Kernthematik „meiner anderen Seite“ konzentrieren kann: mein Geschreibsel.
Oh, ich weiß immer noch nicht, ob es eine gute Idee ist, diese Seite zu öffnen. Es ist durchaus möglich, dass ich sie nach ein paar Tagen wieder schließe. Immerhin zeige ich nur sehr selten mein Geschreibsel herum, weil ich nicht auf Entblößung stehe, vor allem nicht, wenn es sich um so etwas Großes wie einen Roman handelt. Oh ja, ein Roman. Andererseits wird es kaum Leute geben, die sich die andere Seite anschauen werden, dann müsste ich mich ja nicht so zieren, was?

DIE ZEIT: Entwicklungen am US-Buchmarkt

“Kreativität von unten: Die Verlagskonzerne der USA sind risikoscheu. Das ist die Chance der unabhängigen Kleinverlage.”

http://www.zeit.de/2013/49/amerikanische-verlage/komplettansicht

Die Prognose: Von den großen Verlagskonzernen wird ausschließlich das verlegt werden, was zu hundert Prozent sicher und mainstream und schon hundertmal da gewesen ist. Das bedeutet umso mehr Möglichkeiten für Kleinverlage sich auszutoben und Abenteuer mit gewagten Titeln zu erleben! Alles auf Indie. Gefällt mir.

Und übrigens ist Nelson Mandela gestern gestorben. Ich schreib das hier nur, weils wichtig ist und weil es fast an mir vorbeigegangen wäre. (No Fernseher, radio broken … Aber Internet!)