Die Moldau im Schrank

Nina Maria Marewski gewann 2012 den Seraph der Phantastischen Akademie für ihren Debütroman Die Moldau im Schrank. Das ist schon eine Weile her. Eine Weile ist es auch her, dass ich das Buch las, das durch einen glücklichen Zufall in meine Hände fiel. Ich hatte viel Gutes darüber gehört und auch der Verlagstext hatte mich furchtbar neugierig gemacht, deshalb war meine Freude groß, weil ich glaubte, endlich wieder eine phantastische Perle gefunden zu haben. (mehr…)

Das Mädchen, seine Mutter und Großmutter

Neil Gaimans neuester Roman heißt The Ocean At The End Of The Lane und ist im Sommer letzten Jahres erschienen. Ich habe es mir sofort gekrallt, weil ich Neil Gaimans Arbeiten sehr schätze. Ich bin unschlüssig, ob mir der Kurzgeschichtenband Fragile Things (Zerbrechliche Dinge) oder der Roman American Gods am besten gefällt, aber ich denke, es sind die Fragile Things. American Gods war mein erstes Buch von Neil Gaiman und ich war begeistert, aber Fragile Things hat mir gezeigt, wie intensiv und vielschichtig phantastische Kurzgeschichten sein können. (mehr…)

Warum nur dieses Fantasy-Zeug?

absinthefreund:

Das wollte ich schon lange loswerden. Meine phantastische Mission und meine heimliche Neurose auf meiner anderen Seite:

Ursprünglich veröffentlicht auf Gute Nacht, Prinzessin:

Ich tue mich unheimlich schwer damit, im Netz eine “Präsenz” zu schaffen, mich darzustellen, Leser anzulocken und für meine Texte zu werben. Manchen Leuten scheint es in die Wiege gelegt zu sein, dass sie sich ein Online-Profil zu erstellen und im Nullkommanix eine Horde an Lesern anziehen. Oft sind auch Leute dabei, die eigentlich nichts zu sagen haben, aber aufgrund ihrer heiteren Wesensart oder ihrer Begabung zu kommunizieren auf andere sympathisch wirken. Ich treibe mich ja nun eine Weile im Netz herum, aber ich bin ein furchtbar unstetes Wesen, meine Begeisterung fürs Bloggen, fürs Twittern, für Forenteilnahme, Spiele etc. nimmt ständig auf und ab und auf und ab, wie meine Besucher-Statistik bei WordPress.

Meine heimliche Neurose

Noch schwerer als eine disziplinierte Anwesenheit und Beteiligung zu üben, fällt es mir über ein ganz bestimmtes – mein größtes – Hobby zu schreiben, denn hier kommt hinzu, dass ich damit ein Problem habe…

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Nur für kurze Zeit!

Meine andere Seite ist offen. (Bis ich es mir wieder anders überlege …)

Da ich beim LYX Storyboard mitmache und dort mein KÁRISMA eingestellt habe, will ichs mal versuchen und ein paar Infos über dieses Ding in die Welt setzen, das ich schreibe. Ich hoffe, ich bin kein Hasenfuß wie sonst immer, wenn es um meine Texte geht, und der Titel dieses Beitrags bewahrheitet sich nicht.

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Magischer Realismus war gestern: Lateinamerika-Literatur im Rückblick

absinthefreund:

Danke danares.mag! Eine kleine Sammlung, die ich mir selbst ans Herz legen möchte. Ich kenne mich immer noch so wenig aus in der lateinamerikanischen Literatur und das soll sich ändern.

Ursprünglich veröffentlicht auf danares.mag:

Nachdem danares.mag Anfang März den ersten Blog-Geburtstag feierte (und neuerdings auch in Facebook auf Leser wartet), möchte ich nun das erste öffentliche Lesejahr zur lateinamerikanischen Literatur rekapitulieren.

Wer zeitgenössische Literatur aus Lateinamerika abseits von Verkaufsgaranten wie García Márquez, Vargas Llosa oder Isabel Allende liest, wird feststellen: Lateinamerikanische Literatur ist witzig, unterhaltsam, tiefgründig, manchmal ganz schön brutal, meistens erfreulich kurz und bündig – und sie ist vor allem eines: auf der Höhe der Zeit.

Aus ARGENTINIEN wurde der bereits im Jahr 2007 bei Wagenbach erschienene kurze Roman Man nennt mich flatterhaft und was weiß ich…  von Edgardo Cozarinsky an mich herangeschwemmt. Ein Student stößt in Buenos Aires auf ein altes jiddisches Theaterstück und damit gleichzeitig auf die Wurzeln seiner eigenen Identität. 1Von Kinderfreundschaften in den Vorstädten von Buenos Aires und von den Verwicklungen, zu denen diese Freundschaften im Erwachsenenalter führen können, erzählt Sergio Olguín in Zurück nach Lanús. Der…

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Der SERAPH 2014

Der SERAPH ist der Preis der Phantastischen Akademie, der jedes Jahr auf der Leipziger Buchmesse in den Kategorien “Bestes Buch” und “Bestes Debüt” vergeben wird.
Die tatsächlichen Gewinner hin oder oder her, mich machen alle Shortlistnominierten neugierig und auch ein Blick auf die Longlist lohnt sich natürlich. Mechthhild Gläsers Bücher habe ich nämlich immer noch nicht gelesen, obwohl ich seit Erscheinen darum herumschleiche, das Gleiche gilt für Oliver Plaschkas Romane. Aber ich bin eh eine, die sich selten Neuerscheinungen kauft – aus Mangel an Moneten und weil es so furchtbar viele alte Schätze gibt, die ich noch beackern will. (mehr…)

Meine andere Seite

Das kann man zweideutig verstehen. Zunächst hatte ich es so gemeint, dass ich vorhabe, einen anderen persönlichen Teil von mir im Netz aufzublättern; aber es ist auch ganz banal als das zu verstehen, was es in erster Linie ist: mein anderes Blog – bis jetzt aus schüchternen Gründen unter Verschluss gehalten. Das soll sich bald ändern, wenn ich ein paar Dinge abgeschlossen habe und ich mich auf die Kernthematik „meiner anderen Seite“ konzentrieren kann: mein Geschreibsel.
Oh, ich weiß immer noch nicht, ob es eine gute Idee ist, diese Seite zu öffnen. Es ist durchaus möglich, dass ich sie nach ein paar Tagen wieder schließe. Immerhin zeige ich nur sehr selten mein Geschreibsel herum, weil ich nicht auf Entblößung stehe, vor allem nicht, wenn es sich um so etwas Großes wie einen Roman handelt. Oh ja, ein Roman. Andererseits wird es kaum Leute geben, die sich die andere Seite anschauen werden, dann müsste ich mich ja nicht so zieren, was?

DIE ZEIT: Entwicklungen am US-Buchmarkt

“Kreativität von unten: Die Verlagskonzerne der USA sind risikoscheu. Das ist die Chance der unabhängigen Kleinverlage.”

http://www.zeit.de/2013/49/amerikanische-verlage/komplettansicht

Die Prognose: Von den großen Verlagskonzernen wird ausschließlich das verlegt werden, was zu hundert Prozent sicher und mainstream und schon hundertmal da gewesen ist. Das bedeutet umso mehr Möglichkeiten für Kleinverlage sich auszutoben und Abenteuer mit gewagten Titeln zu erleben! Alles auf Indie. Gefällt mir.

Und übrigens ist Nelson Mandela gestern gestorben. Ich schreib das hier nur, weils wichtig ist und weil es fast an mir vorbeigegangen wäre. (No Fernseher, radio broken … Aber Internet!)

Papiergeflüster-Podcast

Ich möchte euch ein wunderbares Projekt des Fantasy-Autors Oliver Plaschka und der Buchhändlerin und -bloggerin Simone Dalbert vorstellen. Die beiden haben sich (bisher dreimal) zusammengesetzt, um über das Buch-Business zu plaudern. Bisher ging es dabei um die so aufregenden wie immer noch neuen Entwicklungen in der Online-Welt und wie sie sich auf Autoren, Leser und Buchhändler auswirken. Oliver Plaschka und Simone Dalbert tauschen eigene Erfahrungen und Meinungen zu Themen wie eBooks und Amazon aus, und ich habe ihnen dabei hingerissen zugehört. Vielleicht interessiert es euch auch:

Hier die Verlinkungen zu den Podcasts:

Podcast Nummer 1: Rezensionen auf Amazon und sonstwo

Podcast Nummer 2: Autoren und ihre Amazon-Verlinkungen

Podcast Nummer 3: E-Books und DRM