Lesestoff aus Haiti

Im Bücherschrank steht Yanick Lahens‘ Tanz der Ahnen, nachdem arte mit den LeseHorizonten in Haiti unterwegs war. Gelesen hab ichs noch nicht, aber es ist gerade wieder in meinen näheren Blickwinkel geraten, weshalb wiederum dieser Gedanke zurückkam:

LeseHorizonte. Warum gibt es diese Sendung nicht mehr? Oder bin ich im Unrecht?
Ja, ich bin vielleicht nicht die Richtige, deswegen aufzumucken, weil ich sie keineswegs regelmäßig verfolgt habe, aber trotzdem. Ich bin der Meinung, man kann die Seele einer Kultur kaum besser berühren als durch ihre Literatur. Man kann viel lesen, hören und sehen über diese oder jene Kultur, allgemeines Wissen anhäufen, aber doch nicht ihrer Essenz nahe kommen.
Ich will nicht sagen, dass man durch Literatur einen definitiven und richtigen Eindruck einer ganzen Kultur erlangen kann, der Eindruck bleibt trotz allem immer subjektiv, aber es ist ein Schritt in Richtung … hm, Empathie? So etwas Ähnliches.
Ganz nebenbei ist es immer wieder erstaunlich, welche verschiedenen Formen literarischer Ausdrucksweisen man entdeckt, wenn man sich vom „gewohnten“, manchmal sehr ähnlichen deutschen oder englischen Schreibstil entfernt.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s