Margaret Atwoods Zelt

Das Zelt ist eine Sammlung von Kurzgeschichten und Kürzestgeschichten der kanadischen Autorin Margaret Atwood, von der ich bisher The Handmaid’s Tale und Alias Grace gelesen habe und beide Male hin und weg war – von ihrer Sprache und ihrem Talent subtil ungeheure Spannung aufzubauen.
Erhältlich ist Das Zelt im Buch- und Hörbuchformat. Ich habe letzteres – und es gefällt sehr. Gefiel, denn es war innerhalb von knapp zwei Stunden durch. Zwei Stunden, die sich lohnen.
Sehr angetan haben es mir die Geschichten „Flasche II“ und „Unser Kater kommt in den Himmel“, und andere, deren Titel mir nicht mehr einfällt …
Es gibt auch einige Texte, besonders unter den ersteren, die eher nach spontanen Gedanken oder Fingerübungen eines Autors klingen als nach sorgsam durchdachten und erarbeiteten Geschichten, aber das ist in Ordnung, da alles klug ist, was sie schreibt. Die instinktive, sinnliche, bewusste Klugheit der vermeintlich Schwächeren, die sich in der Natur und in Tieren findet, besonders gegenüber dem Umgang der Menschen mit ihnen.
Mir scheint, dies ist eine Autorin, der Umwelt und Natürlichkeit sehr am Herzen liegen. Ich habe zwar noch nicht viel von ihr gelesen, aber The Year of the Flood (Das Jahr der Flut) spukt in diesem Zusammenhang in meinem Kopf herum. Um eine Gruppe Überlebender einer ökologischen Katastrophe ist dieser Roman zentriert.

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