Der SERAPH 2014

Der SERAPH ist der Preis der Phantastischen Akademie, der jedes Jahr auf der Leipziger Buchmesse in den Kategorien „Bestes Buch“ und „Bestes Debüt“ vergeben wird.
Die tatsächlichen Gewinner hin oder oder her, mich machen alle Shortlistnominierten neugierig und auch ein Blick auf die Longlist lohnt sich natürlich. Mechthhild Gläsers Bücher habe ich nämlich immer noch nicht gelesen, obwohl ich seit Erscheinen darum herumschleiche, das Gleiche gilt für Oliver Plaschkas Romane. Aber ich bin eh eine, die sich selten Neuerscheinungen kauft – aus Mangel an Moneten und weil es so furchtbar viele alte Schätze gibt, die ich noch beackern will.

Aus der Shortlist

… in der Kategorie „Bestes Debut 2013“ (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Hartwell, Katharina: Das Fremde Meer (Berlin Verlag)
  • Röder; Alexander: Der Mönch in Weimar (Feder&Schwert)
  • Springorum, Björn: Herbstbringer (Baumhaus)

… in der Kategorie „Bestes Buch 2013“ (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Gläser, Mechthild: Nacht aus Rauch und Nebel (Loewe)
  • Honisch, Ju: Schwingen aus Stein (Feder & Schwert)
  • Marzi, Christoph: Die wundersame Geschichte der Faye Archer (Heyne)
  • Plaschka, Oliver: Das Licht hinter den Wolken (Klett-Cotta)
  • Simon, Cordula: Ostrov Mogila (Picus Verlag)

Quelle: http://www.phantastische-akademie.de

wurden Katharina Hartwell als beste Debütautorin 2013 und Ju Honisch für das beste Buch 2013 ausgewählt. Auf der Homepage von Feder & Schwert heißt es zu Ju Honischs Schwingen aus Stein:

„Ein Geheimnis liegt auf dem Bayerwald, ein Fluch, der vor langer Zeit Unheil ausgelöst hat. Auf der Flucht vor der Bruderschaft des Lichts, die alles jagt, was ihnen teuflisch oder dämonisch verdächtig erscheint, werden Konstanze, die Gouvernante, und Clarissa, ihre Schülerin, in den Bann der Ereignisse gezogen. Bei dem Versuch, ihre Schülerin zu befreien, dringt Konstanze immer tiefer in den finsteren Wald vor, ohne zu ahnen, welche Unbill dort ihrer harrt. Schmuggler, Mörder, Wölfe, Ungeheuer, Geistwesen, Magier, die Mönche der Bruderschaft – sie alle sind in einem Netz der Ereignisse verstrickt, und sie alle haben ihre sehr eigenen Pläne für Konstanze und Clarissa. Und selbst die beiden seltsamen Herren, die Hilfe versprochen haben, sind ganz und gar nicht das, was sie zu sein scheinen.“

Quelle: http://www.feder-und-schwert.com/

Katharina Hartwells Das Fremde Meer wird vom Berliner Verlag verlegt, der dazu schreibt:

Eine Liebe, viel zu groß, um sie nur einmal zu erzählen
Dieses Buch ist eine Reise: in die Salpêtrière, die Pariser Psychiatrie, in der Sigmund Freud Schüler bei Charcot war; in den Winterwald, aus dem eine gelangweilte Prinzessin einen Prinzen retten will; in die Wechselstadt, in der ganze Häuser als „Mobilien“ durch die Stadt wandern; in die Geisterfabrik, wo Seelenfragmente zu Spiritografien verarbeitet werden… Zehn Kapitel, zehn mal die Geschichte von Marie und Jan.
Marie gehört zu den Menschen, die glauben, dass Katastrophen immer nur die treffen, die nicht auf sie vorbereitet sind. Sie rechnet darum stets mit dem Schlimmsten – und behält recht: Sie ist eine Außenseiterin, ängstlich, verzweifelt, meist stumm und voller Sehnsüchte. Womit sie nicht rechnet? Gerettet zu werden, von Jan, der so anders als sie selbst scheint.
Von ihm fühlt Marie sich gefunden. Doch ganz traut sie ihrem Glück nicht, denn sie weiß: »man kann alles trennen, teilen und spalten, sogar ein Atom«. Was haben Marie und ihre Geschichten dem Schicksal entgegen zu setzen? Kann die Literatur ein Leben retten? Kann sie erzählen, wofür es keine Worte gibt?“

Quelle: http://www.berlinverlag.de/

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