iciar bollain

Wenn man Menschen das Wasser nimmt

Vor ein paar Wochen hab ich mir Und dann der Regen (También la lluvia im Original) angeschaut und war begeistert. Obwohl begeistert vielleicht nicht das richtige Wort ist, erschüttert und durch den Wind war ich danach.
Eine Gruppe spanischer Filmemacher will in Bolivien einen Film über Columbus drehen, wichtig dabei ist neben dem Eroberer auch die Figur des Bartolomé de las Casas, ein Priester, der sich für die Rechte der Indios einsetzte. Die Crew sieht sich bald vor einem Kooperationsproblem mit den Einheimischen, die sie gecastet haben, um die Ureinwohner zu repräsentieren, die von den spanischen Eroberern unterdrückt wurde. Bald wird klar, dass sich die Geschichte, die sie auf Leinwand bringen wollen, in ihrer Gegenwart wiederholt. Nicht nur werden die Schauspieler mit einem Hungerlohn abgespeist, auch von anderer Seite widerfährt ihnen Ungerechtigkeit. Die Regierung Boliviens hat das Wasser privatisiert, worauf die Bevölkerung mit heftigem Widerstand reagiert. (mehr …)

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