analyse

Ich lese

Michael E. Veal Dub: Soundscapes and Shattered Songs in Jamaican Reggae

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Schreiben über das Reden

Das Phantastische Quartett ist mittlerweile bei seiner sechsten Folge angelangt, und hat sich diesmal der Dialoge in Romanen angenommen. Extrem wichtiges Thema.
Mir fällt auf: Die Sitzplätze wurden gewechselt. Und Ann-Kathrin Karschnick ist sehr aktiv. Das gefällt mir. Sie könnte für meinen Geschmack sogar noch mehr zu Wort kommen. Meist ist nämlich Tom Finn der Sprachführer des Quartetts, wohl auch weil er der erfahrenste – zumindest der bekannteste – der drei Autoren ist, und zudem ein guter Redner.
Nicht jeder Schreiber ist zwangsläufig ein guter Redner, oft ist genau das Gegenteil der Fall. Ich schließe mich da mit ein. Reden macht mich manchmal nervös, auch deshalb habe ich mich rettend auf den Stift gestürzt. Mehr Zeit um mir zu überlegen, was ich ausdrücken möchte, und mehr Zeit um es schön zu tun. (mehr …)

Harry Potter erforschen

Ich schreibe meine Bachelor-Arbeit. Und zwar in meinem Studienfach Anglistik über Rassismus in den Harry-Potter-Büchern.

Der lässt sich an unterschiedlichen Stellen in den Romanen finden. Offensichtlich ist der Rassismus, den Voldemort und seine Todesser Muggeln und „Schlammblütern“ entgegenbringt, weniger offensichtlich vielleicht der Rassismus, der mehr oder weniger explizit gegen Hauselfen, (Halb-)Riesen, Werwölfen etc. gerichtet ist. Interessant ist hierbei, dass nicht nur Zauberer, die Voldemorts Politik unterstützen, sich rassistisch gegenüber letzterer Gruppe verhalten, sondern auch die Helden der Romane.
Und führt man es weiter, gibt es auch die Squibs, die Zauberer ohne Zauberkräfte, die nicht wenig darunter zu leiden haben, dass sie hinter ihren magisch bewandten Verwandten anstehen. Und führt man es noch weiter muss man auch Multikulturalismus mit hineinziehen. Die Quellen sind unerschöpflich und eins hängt mit dem anderen zusammen. Und es herrscht noch leichtes Chaos in meinem Kopf.

Doch das sind grob die Themen, mit denen ich mich seit einer Weile beschäftige und noch eine längere Weile weiter (und vor allem intensiver) beschäftigen werde. Und für Brainstorming, Kopfklärung ud Gedankenordnung nutze ich dieses Blog, um meine Forschungen abseits der B.A.-Arbeit in Worte zu fassen.

Seien wir gespannt. Ich bin es.