kurzgeschichte

Ich lese

Ingeborg Bachmann: Sämtliche Erzählungen

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Ihr zwei Geschichten,

die ich hier reingestellt habe.
Eben hat sich zur Gutenachtgeschichte noch Fernweh gesellt. Ich weiß, die Texte sind zu lang fürs Internet, aber vielleicht lesen sie ja doch ein oder zwei Leute. Sie gehören auch zu meinen Kürzestgeschichten, vier Seiten in OpenOffice, einfach deshalb, weil sie für Wettbewerbe gedacht waren (beide der gleiche) und ich die Wortanzahl zu berücksichtigen hatte.

Der Wettbewerb hieß Die Welt im Wasserglas und ich habe die Texte nicht eingesendet. Fernweh, weil er ungeeignet ist, und Gutenachtgeschichte, weil … weil ich ihn nicht rechtzeitig fertig hatte und er sowieso zu lang war, glaube ich.

Kann man Fernweh überhaupt als Kurzgeschichte bezeichnen? Der Plot ist schwammig und nicht von Spannung oder Erwartungshaltung in irgendeiner Form gezeichnet, der Protagonist durchsichtig und gesichtslos, eine Aussage oder ein Hintergedanke kaum bis nicht vorhanden.
Vielleicht ist es also eine Fingerübung. Eine Fingerübung im blumigen Schreiben.

Margaret Atwoods Zelt

Das Zelt ist eine Sammlung von Kurzgeschichten und Kürzestgeschichten der kanadischen Autorin Margaret Atwood, von der ich bisher The Handmaid’s Tale und Alias Grace gelesen habe und beide Male hin und weg war – von ihrer Sprache und ihrem Talent subtil ungeheure Spannung aufzubauen.
Erhältlich ist Das Zelt im Buch- und Hörbuchformat. Ich habe letzteres – und es gefällt sehr. Gefiel, denn es war innerhalb von knapp zwei Stunden durch. Zwei Stunden, die sich lohnen. (mehr …)

Monika Felten

Ihre Kurzgeschichte „Galadriel Island“ gelesen und nicht gemocht.
Wenn sich in deutschen (Fantasy-)Geschichten Ami-Protagonisten tummeln, kriege ich Juckreiz.
High Fantasy kann sie meiner Erinnerung nach gut schreiben, aber diese Geschichte war Kitsch. Kitschkitsch.
Nicht nur wegen der Ami-Protagonistin. Der überschöne Elbenlover war auch dran Schuld, ebenso der schwache, weil unoriginelle Plot. Vielleicht hätte ein brillanter Stil noch etwas rausgerissen, aber sorry, dann hätte jemand wie Neil Gaiman rangemusst. (Obwohl er den Plot gänzlich umgekrempelt hätte, dessen bin ich mir sicher.)