festival

2014: Von Lebensrausch bis Buchfrust

Ich mache mich warm für ein neues Blogger-Jahr! Es warten ein paar Bücher darauf vorgestellt zu werden, aber die müssen sich noch gedulden, denn die Frau Zucker hat noch nicht genug Kraft für das neue Jahr getankt. Das liegt an allerlei Dingen: erstens der graue Winter (wenn er wenigstens blau und weiß wäre!), zweitens die fehlende Motivation für Dinge, die mit Arbeit zu tun haben (wie seltsam …) und drittens etwas, das ich noch nicht verraten werde (ein Geheimnis!). Trotzdem will ich mich aus meinem Winterschlaf zwingen und tue das, indem ich ein bisschen über das letzte Jahre plaudere. (mehr …)

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Etwas möchte beginnen!

Parantatatam!

Ich habe das Bedürfnis einmal wieder gute Musik vorzustellen:

Robert Gwisdek kennt ihr als Schauspieler aus deutschen Filmen. Der Typ ist ein Energiebündel. Ich bin begeistert. Mit seinem Bruder Johannes macht er Musik (siehe unten), außerdem hat KiWi vor kurzem seinen ersten Roman rausgebracht: DER UNSICHTBARE APFEL.

Der Auftritt von Käptn Peng letztes Jahr auf der Fusion ist eine der schönsten Erinnerungen an das Festival.

Das ist besser als Julia Engelmann

Ein bisschen genervt von feuchten B-Promiaugen wie denen eines Jörg Pilawa gibts meine Alternative zu pseudoweisen Phrasen auf die Ohren: (mehr …)

Nur für mich

Ich kann nicht widerstehen noch ein Lied vom Fusion-Sampler zu posten. Wie schafft es diese Zusammenstellung von Musik mir den Duft der Fusion, den Sand unter den Füßen, die verträumten Blicke zurückzubringen, obwohl ich dort keinem einzigen dieser Künstler gelauscht habe?

Ist es schon zu früh, die Tage im Kalender wegzustreichen bis zum nächsten Mal?
Du schöne Welt voller musikmachender Menschen.

Verschnupft von der Fusion zurück

Der Dienstag war wunderschön, aufregend, zu heiß und abends lief uns der Schweiß von den tanzenden Körpern. Manu Chao war in der Stadt.
Mittwochs ging es träge zu, betrunken vor Hitze und Mate und vom Spazieren durch Berlin.

Ein Tag, strahlend, glücklich, mit aller Welt im Einklang, Chillen an der Dub Station, Menschen, Menschen, Menschen sehen, Musik ins Herz und die Freude darüber. Das war der Freitag.
Am Donnerstag, am Samstag, am Sonntag ging eine Sintflut auf uns nieder. Menschen duschten gelassen im Regen und wir lachten aus bittersüßer Verzweiflung.

Eine Woche, ein bisschen melancholisch, ein bisschen verrückt, viel Lachen und Regen, Tanzen und Essen, wenig Schlaf und Bass auf die Ohren, bis sie rauschten.

Ich leih mir diesen Film, der viel aussagt, aber nur die schönen Seiten zeigt. Ist auch gut so. Nächstes Jahr wieder.

Фузион

Heute geht es um die Fusion.
In weniger als einer Woche – wenn man nach Stunden rechnet – beginnt eine Woche Feierspaß. Dienstag früh, so ist der Plan, geht es los mit Festivalgepäck nach Berlin, wo mich H. und abends Manu Chao erwarten. Wenn das kein gelungener Auftakt für die Fusion wird!

Ich habe einen Piratenhut und eine Löwenmähne im Gepäck. Bonaparte kommt mir in den Sinn. Da bewege ich mich zufrieden im Trend. Von Zirkus, Bohème und Halloween war ich schon in grauer Vorzeit begeistert. Der Trend lässt das Faible wieder aufblühen. Ein toller Trend, ich schwimme darin wie ein Fisch.
Wir wollen Magie und Farben und Illusion und Kindheit – ein großes Zirkuszelt, in das wir alle hineinpassen und in dem wir uns doch alle mit dem ausgefallensten, schillerndsten Kostüm von der Menge abheben wollen.